Was kostet der Baggerschein?

Bei Learnhow | Akademie kostet der Baggerschein 250 Euro netto pro Teilnehmendem (297,50 Euro brutto). Enthalten sind eine Selbstlernphase im E-Learning und ein Praxis-Seminar an der Maschine, in Havixbeck bei Münster oder auf Wunsch inhouse im Betrieb.

Was kostet der Baggerschein?

Die kurze Antwort: Bei Learnhow | Akademie kostet der Baggerschein 250 Euro netto pro Teilnehmendem (297,50 Euro brutto). Enthalten sind eine Selbstlernphase im E-Learning und ein Praxis-Seminar an der Maschine, in Havixbeck bei Münster oder auf Wunsch inhouse im Betrieb. Am Markt hängt der Preis vor allem davon ab, für welche Maschinen die Ausbildung gelten soll und wie viel Praxisanteil sie enthält. Reine Theorie im E-Learning liegt am unteren Ende, mehrtägige Präsenzkurse mit Maschinenzeit am oberen. Bei betrieblicher Nutzung trägt der Arbeitgeber die Kosten.

Der Begriff „Baggerschein“ ist dabei umgangssprachlich. Gemeint ist die Ausbildung zum Bediener von Erdbaumaschinen. Den Maßstab dafür setzt der DGUV Grundsatz 301-005 „Qualifizierung und Beauftragung von Fahrern und Fahrerinnen von Hydraulikbaggern und Radladern“ (Ausgabe Januar 2022). Er versteht sich selbst als „beispielhafte, unverbindliche Hilfestellung“, gilt aber in der Praxis als Richtschnur.

Was bestimmt den Preis für den Baggerschein?

Die Maschinen. Der Grundsatz 301-005 erfasst Hydraulikbagger, Radlader und Baggerlader. Walzen, Dumper, Planierraupen und Grader erfasst er nicht. Wer Bagger und Radlader fahren soll, braucht Praxis an beiden, denn: „Für die Anteile realer Praxis muss am jeweiligen Bagger/Lader qualifiziert werden.“ Je mehr Maschinen die Ausbildung abdeckt, desto umfangreicher wird sie.

Der Praxisanteil. Die Ausbildung umfasst Theorie und Praxis. Der praktische Teil findet an der Maschine statt. Wo er im eigenen Betrieb durchgeführt werden kann, entfallen Anfahrt und Maschinenmiete.

Das Format. E-Learning liegt im Preis am unteren Ende, weil kein Termin gebunden wird. Der Grundsatz 301-005 nennt es ausdrücklich als Möglichkeit, neben Blended Learning und Praxis-Schulungen am Gerät. Ein Präsenzkurs mit gestellter Maschine liegt am oberen Ende.

Die Anzahl der Teilnehmenden. Für mehrere Personen aus einem Betrieb rechnen sich Inhouse-Formate. Der Aufwand pro Kopf sinkt deutlich.

Vorkenntnisse. Eine feste Pflichtstundenzahl gibt es nicht. Art und Dauer der Ausbildung hängen davon ab, welche Vorkenntnisse vorhanden sind; die Mindestdauer legt der Unternehmer über die Gefährdungsbeurteilung fest. Vorkenntnisse haben nach dem Grundsatz „in der Regel Personen, die mindestens ein Jahr Erfahrung“ mit Baggern oder Ladern haben (Abschnitt 6).

Vorhandene Abschlüsse. Wer eine Ausbildung zum Baugeräteführer (IHK oder HWK) abgeschlossen oder den ZUMBau-Lehrgang „Geprüfter Baumaschinenführer, Maschinenkategorie Bagger/Lader“ bestanden hat, gilt nach Abschnitt 2 als qualifiziert. Hier braucht es keinen Baggerschein mehr, wohl aber die Unterweisung und die Beauftragung durch den Arbeitgeber.

Wer trägt die Kosten für den Baggerschein?

Bei betrieblicher Nutzung der Arbeitgeber. Die Qualifikation der Bediener gehört zu seinen Pflichten im Arbeitsschutz nach DGUV Vorschrift 1, und die Teilnahme findet in der Regel während der Arbeitszeit statt. Die Anforderungen an Fahrer von Erdbaumaschinen stehen in der DGUV Regel 100-500, Kapitel 2.12, und im DGUV Grundsatz 301-005: mindestens 18 Jahre, körperlich und geistig geeignet, qualifiziert und unterwiesen. Sie gelten unabhängig davon, wer die Ausbildung bezahlt hat.

Wer den Schein privat erwirbt, um die eigenen Chancen am Arbeitsmarkt zu verbessern, zahlt selbst. Bei Arbeitsuchenden kommt eine Förderung durch Agentur für Arbeit oder Jobcenter in Betracht. Das ist dort im Einzelfall zu klären.

Welche Kosten fehlen im Angebot oft?

Maschinenzeit. Präsenzkurse mit gestellter Maschine kalkulieren sie ein, reine Theorie-Angebote nicht. Wenn der praktische Teil im eigenen Betrieb stattfindet, brauchen Sie eine geeignete Maschine und eine Person, die einweisen kann.

Ausfallzeit. Ein mehrtägiger Kurs bindet einen Mitarbeiter. Auf einer laufenden Baustelle ist das häufig der größere Kostenblock als die Lehrgangsgebühr.

Wiederholung. Die Unterweisung ist mindestens einmal jährlich zu wiederholen, zusätzlich bei Anlass, und zu dokumentieren (§ 4 Abs. 1 DGUV Vorschrift 1). Dazu kommt die baustellenbezogene Unterweisung, die nach dem Grundsatz 301-005 „nur im Betrieb bzw. auf der Baustelle selbst“ stattfinden kann. Der Preis der Erstausbildung bildet nicht den Aufwand über die Jahre ab.

Nachweisführung. Ausbildung und Unterweisung müssen bei einer Begehung vorliegen. Digital abrufbare Nachweise ersparen dem Betrieb die eigene Ablage.

Bedienen und Prüfen sind zwei Qualifikationen

Der Baggerschein berechtigt zum Bedienen der Maschine. Die jährliche technische Prüfung der Maschine ist etwas anderes. Sie darf nur eine befähigte Person nach Betriebssicherheitsverordnung durchführen.

Bau- und Tiefbaubetriebe brauchen in der Regel beides. Wer das zusammen plant, spart Termine und kann die Prüfung im eigenen Haus durchführen, statt sie jedes Jahr extern einzukaufen. Was bei der Prüfung von Baumaschinen gilt, steht im Ratgeber UVV-Prüfung von Baumaschinen.

Was bei einem Vergleich zu prüfen ist

  • Welche Maschinengruppen sind enthalten?
  • Sind Theorie und Praxis abgedeckt?
  • Wo findet der praktische Teil statt, und wer stellt die Maschine?
  • Ist eine Wiederholung im Preis enthalten?
  • Wie wird die Teilnahme nachgewiesen?
  • Fallen bei Absage Gebühren an?

Häufige Fragen

Wer zahlt den Baggerschein? Bei betrieblicher Nutzung der Arbeitgeber; die Teilnahme gilt als Arbeitszeit. Wer den Schein privat erwirbt, zahlt selbst. Arbeitsuchende klären eine Förderung mit der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter.

Kann man den Baggerschein online machen? Nur den theoretischen Teil. Der DGUV Grundsatz 301-005 nennt E-Learning ausdrücklich als Möglichkeit, verlangt für die Praxis aber die Qualifizierung „am jeweiligen Bagger/Lader“. Bei Learnhow | Akademie findet sie in Havixbeck bei Münster oder auf Wunsch inhouse im Betrieb statt.

Wie oft muss der Baggerschein erneuert werden? Gar nicht: Der Grundsatz 301-005 nennt kein Ablaufdatum. Mindestens einmal jährlich zu wiederholen ist dagegen die Unterweisung (§ 4 Abs. 1 DGUV Vorschrift 1). Dieser Aufwand kommt zum Preis der Erstausbildung hinzu.

Brauche ich als Baugeräteführer noch einen Baggerschein? Nein. Wer die Ausbildung zum Baugeräteführer (IHK oder HWK) oder den ZUMBau-Lehrgang „Geprüfter Baumaschinenführer, Maschinenkategorie Bagger/Lader“ abgeschlossen hat, gilt nach DGUV Grundsatz 301-005 als qualifiziert. Unterweisung und Beauftragung durch den Arbeitgeber bleiben nötig.

Darf man mit dem Baggerschein die jährliche Prüfung der Maschine selbst durchführen? Nein. Der Baggerschein berechtigt zum Bedienen. Die jährliche technische Prüfung darf nur eine befähigte Person nach Betriebssicherheitsverordnung durchführen.

Fallen bei Learnhow | Akademie Stornogebühren an? Vor Abschluss des E-Learnings ist die Stornierung kostenfrei.

Der Baggerschein bei Learnhow | Akademie

Learnhow | Akademie bildet Bediener von Baggern und Radladern aus, ausgerichtet am DGUV Grundsatz 301-005. Die Selbstlernphase im E-Learning steht sofort nach dem Kauf zur Verfügung und lässt sich zwischen den Einsätzen bearbeiten. Danach folgt das Praxis-Seminar an der Maschine, in Havixbeck bei Münster oder auf Wunsch inhouse im Betrieb.

Der Preis liegt bei 250 Euro netto pro Teilnehmendem (297,50 Euro brutto). Für mehrere Personen aus einem Betrieb gibt es Inhouse-Formate.

Nach bestandenem Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein personalisiertes Teilnahmezertifikat, das digital verifizierbar ist. Vor Abschluss des E-Learnings ist die Stornierung kostenfrei.

Wenn Sie die Ausbildung für Ihren Betrieb planen, finden Sie Preis, Inhalte und Buchung auf der Produktseite.

→ Ausbildung zum Baggerführer

→ Alle Lehrgänge für Bediener

Stand: 24. September 2026. Maßgeblich für Ihren Betrieb sind die Anforderungen aus Ihrer Gefährdungsbeurteilung und die Angaben des Maschinenherstellers.

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